Historie

Wie alles begann:

In den ersten Jahren war das Jugendzentrum in einem alten Luftsschutzbunker an der Walsroder Straße untergebracht und konnte 1986 in das damals neu eingerichtete Haus der Jugend in den Nordtrakt an der Godshorner Straße umziehen.

Das unabhängige Jugendzentrum des Langenhagener Vereins für Sozialarbeit e.V. im Haus der Jugend stellt in Langehagen die zentrale und offene Einrichtung für Jugendliche dar. Hier können sich Kinder und Jugendliche abseits von Konsumzwang mit Freunden treffen, Freizeit verbringen, Interessen entdecken und eigene Ideen umsetzen.

Der Verein übernimmt mit dem Jugendzentrum in der Kernstadt von Langenhagen wichtige Aufgaben nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII). Neben der offenen Jugendarbeit ist der Verein auch in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern Jugendbildungsarbeit und Gemeinwesenarbeit tätig, die in Form von Projekten umgesetzt werden. So hat der Verein in Ende der 90er Anfang der 00er mehrere geschlechtsspezifische Berufs- und Lebensplanungsprojekte in Kooperation mit der Brinker Schule durchgeführt und sich an den Jugendaktionstagen „girls and boys in action" beteiligt.

In den Sommerferien veranstaltete der Verein von 1988 bis 2001 den „Sommertreff". Dieses Projekt richtete sich an Kinder von 6 bis 12 Jahren und ihre Eltern. Hier konnten die Kinder vormittags ohne Anmeldung kreative und kulturelle Freizeitangebote wahrnehmen und ihre Eltern zum Elternstammtisch mitbringen. Der Elternstammtisch bot dabei eine wichtige Kommunikationsplattform, auf der bei einer Tasse Kaffe Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht werden konnten. An den Wochenenden fanden Familienausflüge für Kinder und Eltern statt.

Der Sommertreff wurde seit 1988 in verschiedenen Stadtteilen (Rathenau-Straße, Gartenstraße, Wiesenau, Europahaussiedlung) durchgeführt. Später fand der „Sommertreff" unter dem Namen „Sommer im Zentrum" zentral im Haus der Jugend statt, da dem Verein extern keine geeigneten Räumlichkeiten zu Verfügung standen. Seit 2002 findet kein Sommertreff mehr statt, da die Kommune hierfür keine Mittel mehr zur Verfügung stellte.

Ein großer Umbruch erfolge, als nach zähen Verhandlungen mit der Politik die drei von der Stadt beim Verein beschäftigten Sozialpädagogen abgezogen wurden und ab Februar 2004 nur noch mit einer halben Sozialpädagogenstelle plus 3 Honorarkräften gearbeitet werden konnte. Die Umstände erforderten es, dass sich der Verein künftig auf die Angebote im Jugendzentrum bei eingeschränkten Öffnungszeiten konzentrieren mußte und nur noch partiell bei größeren Veranstaltungen wie dem traditionellen "Tanz aus dem April" (in Kooperation mit dem Café Monopol) öffentlichkeitswirksam in Erscheinung treten konnte.

Dies änderte sich zum Jahresbeginn 2008 als der Verein von der Politik und der Stadt den Zuschlag für das Projekt "MAJA - Mobile aufsuchende Jugendarbeit in Langenhagen" erhielt. Neben den aufsuchenden Tätigkeiten war es dem Verein und den Mitarbeitern so wieder möglich, Veranstaltungen wie z.B. den Mitternachtssport (zweimal jährlich seit 2008) oder das Sommer-Spielmobil im Stadteil (2010) anzubieten.